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Digitalministerin Sinemus „pflanzt“ in Ebsdorfergrund 150. „Digitale Dorflinde“



Die „Digitalen Dorflinden“ wachsen und gedeihen – seit dem Start des WLAN-Hotspot-Förderprogramms des Landes Hessen im September 2018 befindet es sich auf Erfolgskurs. Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat heute gemeinsam mit Landrätin Kirsten Fründt und Bürgermeister Andreas Schulz in Ebsdorfergrund den bereits 150. WLAN-Hotspot in Betrieb genommen.

„Dass nach nur sieben Monaten das Programm so gut angenommen wird, zeigt, wie hoch der Bedarf ist“, sagte die Ministerin, die aber auch eine Erklärung für die sehr große Nachfrage seitens der Kommunen hat: „Unter Einbindung aller Interessenvertreter ist es gelungen, ein für Kommunen maßgeschneidertes Förderprogramm zu schaffen, bei dem neben hoher Qualität größter Wert darauf gelegt wurde, das Programm für die Antragssteller möglichst einfach und ökonomisch zu gestalten“.

Bis heute haben sich bereits mehr als 223 Kommunen am Programm beteiligt. Rund 1.600 Hotspots wurden aufgenommen und für mehr als 815 Hotspots bereits Förderzusagen erteilt. In Ebsdorfergrund wurde nun der 150. Hotspot seit Start des Programms in Betrieb genommen, der gleichzeitig der erste in der Gemeinde ist.

„Öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei"

Kirsten Fründt, Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf, wies darauf hin, dass die Keimzelle der WLAN-Initiative in den fünf mittelhessischen Landkreisen in einheitlichen Kreistagsbeschlüssen lag: „Gemeinsam haben wir die WLAN-Förderung zu einem erfolgreichen hessenweiten Projekt gemacht, das beinahe ausschließlich positiv aufgenommen wurde. Bezeichnenderweise machen im Landkreis Marburg-Biedenkopf alle 21 Kommunen und der Landkreis mit“.

„Der Ausbau von frei zugänglichen öffentlichen WLAN-Infrastrukturen ist eine wichtige Säule unserer Gigabitstrategie für Hessen. Mit der „Digitalen Dorflinde“ wollen wir den WLAN-Ausbau insbesondere in den ländlichen Regionen vorantreiben. Denn öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei und ist somit ein wichtiger Standortfaktor“, betonte Ministerin Sinemus.

Ausblick

Und das Programm läuft weiter. Bis Ende 2019 stehen insgesamt zwei Millionen Euro an Fördervolumen zur Verfügung. Pro Hotspot gibt es bis zu 1.000 Euro an Förderung, bei einer Maximalsumme von 10.000 Euro pro Kommune. Das Geld stammt aus der Landesinitiative „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“, die den ländlichen Raum stärken soll. Vorrangig sollen Schulen und Bildungseinrichtungen, öffentliche Verwaltungseinrichtungen sowie Tourismusstandorte mit WLAN ausgestattet werden. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Gemeindeverbände und andere Gebietskörperschaften. Aber auch privatrechtlich organisierte Gesellschaften, die sich in alleiniger öffentlicher Eigentümerschaft (100 Prozent) befinden und die eine wesentliche Verbesserung der Breitbandversorgung in unterversorgten Gebieten gewährleisten, sind antragsberechtigt.

Quelle: Ressort für Digitale Strategie und Entwicklung in der Hessischen Staatskanzlei




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